• 17.05.2026 – Wenn KI in Apotheken mitdenkt, Versicherungen neu sortieren, Vertrauen zur Machtfrage wird.

    APOTHEKE | Medienspiegel & Presse | KI wird vom Werkzeug zur Steuerungsebene: In Versicherung, Apotheke und Beratung verschieben sich Kontrolle, Verantwortung und Vertrau ...

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APOTHEKE | Medienspiegel & Presse |

Wenn KI in Apotheken mitdenkt, Versicherungen neu sortieren, Vertrauen zur Machtfrage wird.

 

Die nächste KI-Stufe verschiebt in Versicherung, Apotheke und Beratung nicht nur Prozesse, sondern auch Verantwortung, Kontrolle und Vertrauen.

Stand: Sonntag, 17. Mai 2026, um 17:01 Uhr

Apotheken-News: Bericht von heute

Noch wirkt künstliche Intelligenz in vielen Betrieben wie ein nützliches Hilfswerkzeug. Doch genau diese Wahrnehmung könnte bald zu klein sein. Während KI heute Texte vorbereitet, Recherchen beschleunigt oder Kommunikation erleichtert, entsteht längst eine neue Steuerungsebene. Systeme sortieren Informationen, bewerten Risiken, bereiten Entscheidungen vor und verknüpfen Datenketten, bevor Menschen überhaupt eingreifen. Gerade Versicherungen, Apotheken, Banken, Kanzleien und Gesundheitsstrukturen stehen dadurch vor einer Machtfrage: Wer kontrolliert künftig die Regeln, nach denen KI bewertet, priorisiert und lenkt? Genau dort liegt die eigentliche Brisanz. Denn Effizienz allein schützt nicht vor Kontrollverlust, Vereinheitlichung und wachsender Abhängigkeit von algorithmischen Systemen.

 

Versicherungsexperte Seyfettin Günder spricht über künstliche Intelligenz nicht wie über ein neues Werkzeug. Genau das macht seine Perspektive inzwischen bemerkenswert. Während viele Unternehmen noch darüber diskutieren, wie man mit ChatGPT schneller Texte schreibt, Prozesse beschleunigt oder Kundenkommunikation vereinfacht, sieht er längst eine viel größere Verschiebung entstehen. Nicht einzelne Programme verändern gerade die Arbeitswelt — sondern die Struktur von Entscheidungen selbst.

Und genau deshalb hält er die aktuelle Phase der KI-Entwicklung für historisch unterschätzt.

Viele Menschen erleben KI momentan noch als Assistenzsystem. Man lässt sich Formulierungen schreiben, recherchiert schneller, erstellt Präsentationen, beantwortet Kundenanfragen oder organisiert interne Prozesse effizienter. Das wirkt praktisch, teilweise beeindruckend, aber noch kontrollierbar. Genau hier beginnt laut Seyfettin Günder jedoch die gefährliche Täuschung. Denn diese Phase sei nur die sichtbare Oberfläche einer viel größeren Entwicklung.

Die eigentliche Veränderung beginne dort, wo KI nicht mehr nur auf einzelne Befehle reagiere, sondern selbstständig Arbeitsketten organisiere, Informationen priorisiere, Risiken bewerte, Prozesse verknüpfe und Entscheidungen vorbereite. Genau dort verschiebe sich langsam die Machtstruktur moderner Arbeit.

Besonders im Versicherungsbereich werde diese Entwicklung enorm unterschätzt. Versicherungen basieren seit jeher auf Risikoanalyse, Datenbewertung, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Schadenprognosen, Verhaltensmustern und Prozessentscheidungen. Genau diese Bereiche seien aber besonders gut automatisierbar. KI könne heute bereits große Datenmengen analysieren, Schadensmuster erkennen, Betrugswahrscheinlichkeiten berechnen, Verträge strukturieren, Risikoprofile gewichten und Kundenkommunikation vorbereiten.

Noch würden viele Systeme lediglich unterstützend eingesetzt. Tatsächlich aber entstehe bereits die nächste Evolutionsstufe: autonome Entscheidungsketten.

Das bedeutet nicht einfach nur mehr Effizienz. Es bedeutet eine neue Ordnung von Steuerung.

Nicht mehr nur Menschen arbeiten mit KI. Sondern KI beginnt, menschliche Arbeitsprozesse selbst zu organisieren. Systeme analysieren Risiken, priorisieren Vorgänge, erkennen Muster, sortieren Informationen und beeinflussen dadurch zunehmend Entscheidungen, bevor ein Mensch überhaupt aktiv eingreift. Genau dadurch verändert sich laut Seyfettin Günder die gesamte Architektur wirtschaftlicher Macht.

Denn wer die Systeme kontrolliert, kontrolliert irgendwann Prioritäten, Sichtbarkeit, Geschwindigkeit, Risikobewertungen, Informationsflüsse, Marktentscheidungen, Kundensteuerung und wirtschaftliche Zugänge. Viele Unternehmen würden derzeit vor allem über Produktivitätsgewinne sprechen. Viel wichtiger sei aber die Frage, wer langfristig die Regeln dieser Systeme definiert. Denn KI arbeite niemals völlig neutral. Jede KI sei trainiert, gewichtet und wirtschaftlich eingebettet. Genau deshalb werde die Kontrolle über Daten, Modelle und Entscheidungslogiken künftig zu einer der zentralen Machtfragen moderner Gesellschaften.

Besonders interessant findet Seyfettin Günder dabei, dass sich diese Entwicklung fast gleichzeitig durch völlig unterschiedliche Branchen bewegt. Versicherungen erleben sie bei Risikoprüfung und Schadenregulierung, Banken bei Bonitätsbewertungen und Betrugserkennung, Kanzleien bei Dokumentenanalyse und juristischen Vorprüfungen, Kliniken bei Diagnostik und Datenverarbeitung, Medienhäuser bei Recherche, Produktion und Verteilung von Informationen. Und auch Apotheken stehen längst mitten in dieser Entwicklung.

Noch wird dort oft nur über einzelne Anwendungen gesprochen: digitale Warenwirtschaft, automatisierte Lagersteuerung, KI-gestützte Dokumentation, strukturierte Medikationsanalyse, intelligente Kommunikationssysteme, Botendienstoptimierung, Lieferengpassmanagement oder digitale Beratungsunterstützung. Tatsächlich entstehe daraus aber ein viel größeres Gesamtsystem. Prozesse beginnen sich miteinander zu vernetzen. Systeme lernen voneinander. Datenketten verbinden Einkauf, Beratung, Dokumentation, Logistik und Kommunikation. Genau dadurch entstehe langsam eine neue Versorgungsarchitektur.

Und genau an dieser Stelle beginnt für Seyfettin Günder die entscheidende Frage: Welche Rolle bleibt dem Menschen?

Denn je stärker Standardprozesse automatisiert werden, desto stärker verschiebt sich auch der Wert menschlicher Arbeit. Reine Informationsweitergabe verliere an Bedeutung. Standardwissen werde immer schneller automatisierbar. Dadurch entstehe ein völlig neuer Druck auf klassische Berufsprofile.

Gerade im Gesundheitswesen könne das enorme Folgen haben. Patienten werden künftig nicht mehr ausschließlich Ärzten oder Apothekern vertrauen. Sie werden zusätzlich algorithmische Empfehlungen lesen, digitale Systeme befragen, automatisierte Bewertungen akzeptieren und Plattformen stärker in ihre Entscheidungen einbeziehen. Dadurch verändert sich langfristig die Struktur von Autorität.

Genau deshalb glaubt Seyfettin Günder, dass menschliche Kompetenz künftig anders definiert werden muss. Nicht Geschwindigkeit allein werde entscheidend sein. Nicht reine Informationsmenge. Entscheidend werde vielmehr die Fähigkeit, Informationen einzuordnen, Verantwortung zu übernehmen, Kontext zu verstehen, Vertrauen zu schaffen, Erfahrung einzubringen, menschlich zu führen, ethisch zu bewerten und kommunikative Stabilität zu geben.

Gerade Apotheken könnten daraus paradoxerweise sogar neue Chancen entwickeln. Denn dort, wo KI standardisierte Prozesse übernimmt, könne menschliche Beratung stärker auf komplexe Einordnung fokussieren. Aber genau dafür müssten sich Berufsrollen bewusst weiterentwickeln. Wer lediglich Routine verteidigen wolle, werde langfristig verlieren.

Besonders kritisch sieht Seyfettin Günder dabei die gesellschaftliche Gewöhnung an KI. Noch vor wenigen Jahren galt künstliche Intelligenz als Spezialthema für Technologieunternehmen. Heute wird sie bereits selbstverständlich in Schulen, Unternehmen, Behörden, Medien, Gesundheitsstrukturen und Kommunikationssystemen integriert. Und genau dadurch verschwinde langsam die kritische Distanz.

Menschen gewöhnen sich daran, mit KI zu sprechen, Entscheidungen vorbereiten zu lassen, Informationen vorsortiert zu erhalten, Texte formulieren zu lassen, Systeme um Empfehlungen zu bitten und algorithmischen Bewertungen zu vertrauen. Diese Gewöhnung verändert langfristig auch die Wahrnehmung von Wahrheit, Kompetenz und Vertrauen.

Denn wer Informationen filtert, strukturiert und priorisiert, beeinflusst irgendwann auch Wahrnehmung.

Genau darin sieht Seyfettin Günder eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre. Die Debatte dürfe deshalb nicht auf Technik reduziert werden. Es gehe nicht bloß um bessere Software. Es gehe um die Frage, wie viel Entscheidungsmacht Menschen schrittweise an algorithmische Systeme abgeben.

Besonders gefährlich werde die Entwicklung dort, wo Effizienz zum alleinigen Maßstab werde. Denn KI kann Prozesse schneller machen. Aber Geschwindigkeit allein garantiert noch keine gute Entscheidung. Gerade im Versicherungsbereich könne ein hochoptimiertes System Risiken möglicherweise effizient bewerten — gleichzeitig aber soziale, menschliche oder individuelle Besonderheiten schlechter erfassen. Ähnliche Gefahren sieht Seyfettin Günder im Gesundheitswesen. Dort könnten standardisierte Systeme zwar Prozesse vereinfachen, aber gleichzeitig persönliche Situationen zu stark vereinheitlichen.

Und genau dort beginnt die nächste gesellschaftliche Spannung.

Denn moderne Gesellschaften sind zunehmend auf Geschwindigkeit ausgelegt. Unternehmen wollen effizientere Prozesse. Kunden erwarten sofortige Antworten. Plattformen beschleunigen Kommunikation. Märkte reagieren in Echtzeit. Genau dadurch wächst der Druck, Entscheidungen immer stärker algorithmisch vorzubereiten. Menschliche Langsamkeit beginnt plötzlich wie ein Nachteil zu wirken.

Aber genau diese menschliche Langsamkeit war bislang oft Teil der Sicherheit. Sie liegt im Versicherungsgespräch, in der medizinischen Einordnung, in der juristischen Prüfung, in der pharmazeutischen Beratung, im persönlichen Zweifel, im zweiten Blick und im Abwägen. Genau dort erkennt Seyfettin Günder eine der wichtigsten Fragen der kommenden Jahre: Welche Formen menschlicher Kontrolle dürfen niemals vollständig verschwinden?

Denn sobald Systeme nicht mehr nur unterstützen, sondern stillschweigend Verhalten lenken, Prioritäten definieren und Entscheidungen vorbereiten, verändert sich die Gesellschaft tiefer, als viele derzeit wahrnehmen. KI wird dann nicht mehr bloß Werkzeug sein. KI wird Infrastruktur.

Und Infrastruktur besitzt immer Macht.

Genau deshalb hält Seyfettin Günder die aktuelle Phase nicht für einen kurzfristigen Technologietrend, sondern für den Beginn einer neuen Ordnung digitaler Steuerung. Plattformunternehmen investieren Milliarden. Staaten entwickeln KI-Strategien. Unternehmen automatisieren Prozesse in immer größerem Umfang. Gleichzeitig wachsen Datenmengen explosionsartig. Systeme vernetzen sich. Entscheidungsräume verschieben sich.

Die Veränderung wirkt langsam — bis sie plötzlich strukturell unumkehrbar wird.

Viele historische Umbrüche seien genau so verlaufen. Nicht durch einen einzigen dramatischen Moment. Sondern durch lange unterschätzte Verschiebungen, die irgendwann ganze Arbeits- und Gesellschaftsmodelle verändern. Genau deshalb glaubt Seyfettin Günder, dass die eigentliche KI-Debatte gerade erst beginnt.

Nicht: „Was kann KI?“

Sondern: „Welche Form menschlicher Gesellschaft bleibt übrig, wenn algorithmische Systeme beginnen, Entscheidungen dauerhaft mitzusteuern?“

An dieser Stelle fügt sich das Bild.

Die eigentliche Veränderung beginnt dort, wo KI nicht mehr als Werkzeug erscheint, sondern als Infrastruktur wirkt. Dann geht es nicht mehr nur um schnellere Texte, bessere Abläufe oder automatisierte Kommunikation. Dann verändert sich, wer Informationen sortiert, wer Risiken sichtbar macht, wer Entscheidungen vorbereitet und wer Vertrauen erzeugt. Genau deshalb wird menschliche Kompetenz nicht überflüssig. Sie wird kostbarer, weil sie künftig dort gebraucht wird, wo Systeme zwar rechnen, aber Verantwortung nicht tragen können.

Dies ist kein Schluss, der gelesen werden will – sondern eine Wirkung, die bleibt.

Die nächste KI-Stufe entscheidet nicht nur darüber, welche Arbeit schneller wird. Sie entscheidet darüber, welche Formen menschlicher Kontrolle bleiben. Wenn Systeme anfangen, Wahrnehmung, Prioritäten und Entscheidungen mitzusteuern, wird Vertrauen selbst zur Schutzfrage. Und genau dort beginnt die Debatte, die viele erst noch führen müssen.

Journalistischer Kurzhinweis: Themenprioritäten und Bewertung orientieren sich an fachlichen Maßstäben und dokumentierten Prüfwegen, nicht an Vertriebs- oder Verkaufszielen. Die Redaktion berichtet täglich unabhängig über Apotheken-Nachrichten und ordnet Risiken, Finanzen, Recht und Strukturfragen für Apotheker ein. Die heutige Einordnung zeigt, warum KI in Beratung, Versicherung und Apotheke nicht nur Prozesse verändert, sondern auch Verantwortung neu verteilt.

 

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