• 23.07.2024 – Apotheken-Nachrichten von heute - Update: Sicherheitsstandards, Reformen und Fortschritte

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APOTHEKE | Medienspiegel & Presse |

Apotheken-Nachrichten von heute - Update: Sicherheitsstandards, Reformen und Fortschritte

 

Alles über die neue Versicherungslösung für Apotheken, Gehaltsveränderungen, bevorstehende Reformproteste, Digitalisierung durch die Gematik, Vergütungsregelungen für Impfungen und bedeutende medizinische Fortschritte

Erfahren Sie von den neuesten Entwicklungen in der Apothekenbranche: Eine neue Allrisk-Versicherung bietet umfassenden Schutz gegen verschiedene Risiken, während Proteste gegen das Apothekenreformgesetz an Intensität zunehmen. Die Umgestaltung der Gematik zur Digitalagentur für Gesundheit soll die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben. Ab Juli 2024 sorgt ein neuer Vertrag für verbesserte Vergütung von Grippeschutzimpfungen in Apotheken. Zudem plant Bundesgesundheitsminister Lauterbach Maßnahmen zur Unterstützung der Landapotheken. Fortschritte bei der sublingualen Insulin-Formulierung und der Einsatz von Apothekeninterventionen zur effektiven Blutdrucksenkung zeigen vielversprechende Entwicklungen. Bleiben Sie auf dem Laufenden!

 

Neue Sicherheitsstandards: Allrisk-Versicherung für Apotheken

In einem entscheidenden Schritt für die Sicherheitslandschaft von Apotheken wurde kürzlich die Einführung einer neuen Allrisk-Versicherung speziell für diese Branche angekündigt. Die innovative Versicherungslösung bietet Apothekenbetreibern einen umfassenden Vollkaskoschutz gegen eine Vielzahl branchenspezifischer Risiken. Diese Versicherung deckt nicht nur den Diebstahl von Medikamenten ab, sondern bietet auch Schutz vor Schäden durch Naturkatastrophen, Betriebsunterbrechungen aufgrund behördlicher Anordnungen und andere unvorhergesehene Ereignisse, die den Apothekenbetrieb beeinträchtigen könnten.

Der umfassende Schutz dieser Allrisk-Versicherung von Mysecur GmbH markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Absicherung von Apotheken. Durch die Berücksichtigung einer breiten Palette von Risiken, die über traditionelle Versicherungsmodelle hinausgehen, soll die neue Lösung Apothekenbetreibern eine zusätzliche Sicherheitsschicht bieten. Experten betonen, dass diese maßgeschneiderte Versicherung nicht nur einen finanziellen Schutz gewährleistet, sondern auch eine wichtige psychologische Entlastung für Apothekeninhaber und deren Mitarbeiter bietet.

Mit dem fortlaufenden Wandel der Risikolandschaft in der Pharmabranche wird die Allrisk-Versicherung als notwendige Innovation angesehen, die es Apotheken ermöglicht, sich besser auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren, ohne sich ständig um potenzielle Risiken sorgen zu müssen. Diese neue Versicherungslösung könnte somit die Versicherungslandschaft für Apotheken nachhaltig verändern und neue Maßstäbe in der Absicherung hochspezialisierter Branchen setzen.

Die Einführung der neuen Allrisk-Versicherung speziell für Apotheken ist ein richtungsweisender Schritt für die Branche und stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Sicherheits- und Risikomanagementstrategie dar. Diese maßgeschneiderte Versicherungslösung geht weit über die traditionellen Modelle hinaus und bietet Apothekenbetreibern einen umfassenden Schutz, der sowohl finanziellen als auch psychologischen Nutzen bringt.

Besonders hervorzuheben ist die Abdeckung spezifischer Risiken wie Diebstahl von Medikamenten und Schäden durch Naturkatastrophen, die für Apotheken von zentraler Bedeutung sind. Diese Erweiterung des Versicherungsschutzes zeigt ein tiefes Verständnis für die besonderen Herausforderungen, denen Apotheken täglich gegenüberstehen. Die Möglichkeit, sich gegen Betriebsunterbrechungen durch behördliche Anordnungen abzusichern, ist ein weiterer innovativer Aspekt, der Apothekenbetreibern eine wertvolle Sicherheit bietet.

In einer Zeit, in der sich die Risikolandschaft stetig verändert, setzt diese Allrisk-Versicherung neue Standards für die Absicherung von Apotheken. Sie bietet nicht nur finanziellen Schutz, sondern auch eine beruhigende Gewissheit in einem Sektor, der maßgeblich zur Gesundheitsversorgung beiträgt. Die Versicherung stellt somit eine wesentliche Unterstützung für Apotheken dar und könnte als Modell für andere spezialisierte Branchen dienen, die ebenfalls maßgeschneiderte Lösungen benötigen.

 

Großkundgebungen in Erfurt und Dresden gegen Apothekenreformgesetz geplant

Der Protest gegen das geplante Apothekenreformgesetz der Bundesregierung erreicht am 28. August einen neuen Höhepunkt. Die Apothekenverbände aus Sachsen und Thüringen organisieren an diesem Tag zwei Großkundgebungen in Erfurt und Dresden. Diese Veranstaltungen sollen virtuell miteinander verknüpft werden, sodass Redner in einer Stadt auf großen Leinwänden in der anderen Stadt zu sehen und zu hören sein werden. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Reichweite und Wirkung des Protests zu maximieren.

Neben Apothekern und ihren Teams werden auch Politiker und Mandatsträger erwartet, um ihre Sichtweisen darzulegen und sich den Fragen der Teilnehmer zu stellen. Der Sächsische Apothekerverband (SAV) betonte auf Nachfrage, dass die genauen Details der Veranstaltungen noch in Planung seien. Die Initiative für diese Kundgebungen geht direkt von den Verbänden aus Sachsen und Thüringen aus.

Der 28. August wurde bewusst als Datum für die Proteste gewählt. Eine Woche zuvor, am 21. August, soll das Bundeskabinett planmäßig das Apothekenreformgesetz beschließen, das sich derzeit noch in der Ressortabstimmung befindet. Zudem finden am 1. September in Sachsen und Thüringen Landtagswahlen statt, bei denen laut Umfragen die SPD mit schlechten Wahlergebnissen rechnen muss.

Die Kundgebungen werden von weiteren Maßnahmen begleitet. Der SAV teilte in einem Rundschreiben mit, dass ein enger Austausch mit der Politik stattfinde und eine mediale Kampagne geplant sei, um zusätzlichen Druck auf die Regierung auszuüben. Auch andere Apothekerverbände und -kammern sowie die ABDA fordern Änderungen an dem umstrittenen Gesetz. Die ABDA startete im Juni eine große Social-Media-Kampagne und plant weitere Protestmaßnahmen in den kommenden Wochen und Monaten. ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening warnte kürzlich in der »Zeit« vor den möglichen Folgen der Reform und dem Ende des Apothekerberufs.

Die Großkundgebungen in Dresden und Erfurt werden ausdrücklich vom Hessischen Apothekerverband (HAV) unterstützt. In einer Pressemitteilung rief der HAV die hessischen Apotheker zur Teilnahme auf und kündigte die Organisation kostenloser Shuttlebusse an, um die Anreise zu erleichtern.

Diese konzertierten Aktionen verdeutlichen die große Besorgnis und das Engagement der Apothekergemeinschaft in Deutschland, gegen das geplante Apothekenreformgesetz vorzugehen und für die Zukunft ihres Berufsstands zu kämpfen.

Die geplanten Großkundgebungen in Erfurt und Dresden zeigen, wie ernst die Apothekergemeinschaft die Bedrohung durch das Apothekenreformgesetz nimmt. Der virtuelle Zusammenschluss der beiden Veranstaltungen verdeutlicht den Innovationsgeist und die Entschlossenheit der Protestierenden. Diese Aktionen sind nicht nur ein Zeichen des Widerstands, sondern auch ein dringender Appell an die Politik, die Anliegen der Apotheker ernst zu nehmen. Die breite Unterstützung, auch aus anderen Bundesländern, unterstreicht die nationale Bedeutung des Themas. Es bleibt zu hoffen, dass die Bundesregierung die Signale erkennt und entsprechende Anpassungen am Reformgesetz vornimmt.

 

Bundeskabinett beschließt Umgestaltung der Gematik zur Digitalagentur

Die Bundesregierung hat beschlossen, die Gematik in eine leistungsfähige Digitalagentur für Gesundheit (GDAG) umzuwandeln. Mit dieser Reform sollen die Digitalisierung des Gesundheitswesens effektiver gesteuert und die Sicherheit der Telematik-Infrastruktur (TI) gestärkt werden. Der Gesetzentwurf, dem das Bundeskabinett zugestimmt hat, enthält im Vergleich zum ursprünglichen Referentenentwurf von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zahlreiche Ergänzungen und Präzisierungen.

Ein zentrales Element der neuen Regelungen ist die Erhöhung der Sicherheitsanforderungen. Bei Ausschreibungen muss künftig ein externes Sicherheitsgutachten eingeholt werden. Die Digitalagentur erhält erweiterte Befugnisse, um Störungen in der TI zu beseitigen. Sie kann Informationen von Herstellern und Anbietern anfordern und diese verpflichten, notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Auch ist die Agentur befugt, selbst tätig zu werden, um Störungen zu beheben.

Darüber hinaus übernimmt die Digitalagentur neue hoheitliche Aufgaben wie die Zulassung und Zertifizierung von TI-Komponenten sowie die Erteilung von Anordnungen zur Gefahrenabwehr. Die Bußgeldtatbestände werden erweitert, und die Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird intensiviert.

Die Digitalagentur soll bei der Entwicklung und Bereitstellung von TI-Komponenten und -Diensten eine zentrale Rolle spielen. Während sie Anwendungen spezifiziert und von Anbietern entwickeln lässt, sollen wesentliche Komponenten und Dienste zentral beschafft und bereitgestellt werden. Einzelne Komponenten kann die Agentur auch selbst entwickeln und betreiben. Um die Bereitstellung von Anwendungen zu beschleunigen, werden externe Stakeholder früher und strukturierter einbezogen.

Das Kompetenzzentrum für Interoperabilität im Gesundheitswesen (KIG) erhält zusätzliche Aufgaben. Es soll qualitative und quantitative Anforderungen an IT-Systeme im Gesundheitswesen festlegen und die Architektur und Funktionalitäten von Praxisverwaltungssystemen vorschreiben. Die Digitalagentur unterstützt die Selbstverwaltungsinstitutionen bei der Digitalisierung von Versorgungsprozessen und legt Standards der Benutzerfreundlichkeit fest. Sie kann gegen Hersteller vorgehen, die diese Standards nicht erfüllen.

Die Reaktionen auf den Gesetzentwurf sind gemischt. Janosch Dahmen, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünen, lobte die Reform als wichtigen Schritt zur Digitalisierung des Gesundheitswesens. Industrieverbände wie der Digitalverband Bitkom und der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) kritisierten jedoch die tiefen Eingriffe in den Wettbewerb und warnten vor einer Beeinträchtigung der Innovationskraft privater Akteure. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder betonte die Bedeutung des Wettbewerbs als Innovationsmotor und warnte vor übermäßiger Regulierung.

Erwin Rüddel von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion äußerte Verständnis für die Kritik der Industrieverbände und sprach von einem Misstrauensvotum gegenüber der privatwirtschaftlich orientierten Gesundheitsversorgung. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) befürchtet höhere Kosten für die Beitragszahler und fordert mehr Einfluss auf kostenrelevante Entscheidungen.

Die ABDA kritisierte die zunehmende Einflussnahme des Bundes auf die Gematik und forderte, dass die Vergabe von Aufträgen transparent durch die Gesellschafterversammlung entschieden werden sollte, ohne Einbindung des Bundesgesundheitsministeriums.

Der Gesetzentwurf zeigt die Ambitionen der Bundesregierung, die Gematik zu einer effektiven Digitalagentur auszubauen, um die Digitalisierung des Gesundheitswesens voranzutreiben und die Sicherheit der TI zu erhöhen. Dennoch bleibt die Frage nach den Auswirkungen auf den Wettbewerb und die Innovationskraft weiterhin umstritten.

Die Umwandlung der Gematik in eine Digitalagentur für Gesundheit ist ein richtiger Schritt, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzubringen. Die verstärkte Fokussierung auf die Sicherheit der Telematik-Infrastruktur ist angesichts der zunehmenden Cyberbedrohungen essenziell. Gleichzeitig muss jedoch darauf geachtet werden, dass die neuen Befugnisse und Regelungen nicht zu einer übermäßigen Belastung für den Wettbewerb führen. Innovationen entstehen oft aus der Dynamik des Marktes und der Kreativität privater Unternehmen. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen staatlicher Regulierung und freiem Wettbewerb ist daher entscheidend. Transparenz und die frühzeitige Einbeziehung aller relevanten Akteure können dazu beitragen, Vertrauen in die Reform zu schaffen und ihre Akzeptanz zu erhöhen.

 

Tarifabschlüsse im Apothekenwesen: Gehälter im Vergleich zu anderen Branchen und Akademikern

Im Jahr 2023 lag das mittlere monatliche Bruttoeinkommen in Deutschland für Vollzeitbeschäftigte bei 3.796 Euro, wie aus der aktuellen Auswertung der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht. Dies stellt einen Anstieg von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar. Arbeitnehmer mit einem anerkannten Berufsabschluss verdienten im Median 3.685 Euro, während Akademiker ein Median-Gehalt von 5.688 Euro erzielten.

Im Vergleich dazu fallen die Gehälter in den Apothekenberufen geringer aus. Der kürzlich zwischen der Apothekengewerkschaft Adexa und dem Arbeitgeberverband Deutscher Apotheker (ADA) ausgehandelte Tarifvertrag sieht für Apotheker im ersten Berufsjahr ein monatliches Bruttogehalt von 3.895 Euro vor. In der höchsten Gehaltsstufe, die nach dem elften Berufsjahr erreicht werden kann, beträgt das tarifliche Gehalt 4.697 Euro. Ab Januar 2026 wird die höchste Gehaltsstufe auf 4.922 Euro angehoben. Diese Zahlen bleiben jedoch hinter dem Median-Gehalt der Akademiker zurück.

Laut dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit liegt das mittlere Gehalt für Apotheker bei 5.126 Euro. Ein Viertel der Apotheker verdient demnach 4.234 Euro oder weniger, während ein Viertel 6.002 Euro oder mehr erhält. Auch hier zeigt sich der Gender-Pay-Gap: Apotheker verdienen im Median 5.593 Euro, Apothekerinnen hingegen 4.955 Euro.

Für pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) und pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA) sind die Gehälter ebenfalls niedriger. PTA verdienen nach dem bisherigen Tarif je nach Berufserfahrung zwischen 2.419 Euro und 3.072 Euro, mit einem Median von 3.091 Euro. Der neue Tarif sieht ab 2026 einen maximalen Verdienst von 3.267 Euro vor. PKA erhalten derzeit je nach Berufserfahrung zwischen 2.156 Euro und 2.587 Euro, im Median 2.969 Euro. Ab Januar 2026 wird das maximale Gehalt für PKA auf 2.768 Euro steigen.

Für Approbierte in leitenden Positionen bieten sich jedoch vergleichsweise bessere Verdienstmöglichkeiten. Laut dem Entgeltrechner der Bundesagentur für Arbeit liegt das mediane Gehalt für Apotheker, die eine Apotheke leiten, bei mehr als 7.100 Euro brutto pro Monat. Aufgrund der Beitragsbemessungsgrenze der Sozialversicherung können Gehälter oberhalb dieser Grenze in der Statistik jedoch nicht vollständig erfasst werden.

Der jüngste Tarifabschluss im Apothekenbereich offenbart deutliche Diskrepanzen zwischen den Gehältern in der Apotheke und den Medianverdiensten anderer Berufsgruppen, insbesondere Akademiker. Während die Gehälter für Apotheker in den ersten Berufsjjahren sowie in der höchsten Gehaltsstufe durch die tariflichen Vorgaben begrenzt bleiben, bleibt das mittlere Einkommen der Apotheker unter dem Median der Akademiker. Dies könnte potenzielle Nachwuchskräfte abschrecken und die Attraktivität des Berufsstands beeinträchtigen.

Die Kritik von Apothekenangestellten an der Höhe der Gehaltserhöhungen ist verständlich, besonders im Kontext der kontinuierlichen wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen viele Apotheken konfrontiert sind. Andererseits müssen Apothekeninhaber die Balance zwischen fairer Bezahlung und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit finden. Der Gender-Pay-Gap, der auch in der Apotheke bemerkbar ist, hebt zusätzlich die Notwendigkeit hervor, geschlechtergerechte Bezahlung sicherzustellen und die Gleichstellung im Berufsfeld weiter voranzutreiben.

Die Verdienstmöglichkeiten für Approbierte in leitenden Positionen zeigen, dass es durchaus attraktive Einkommensperspektiven gibt, jedoch sind diese nicht für alle Apotheker erreichbar. Der Trend, dass Apothekenleitende deutlich über dem medianen Akademikergehalt verdienen können, verdeutlicht die Notwendigkeit, Anreize für ambitionierte Apotheker zu schaffen und die Gehälter der anderen Apothekenberufe angemessen anzupassen. Der neue Tarif ab 2026 bietet zwar Verbesserungen, wird aber wahrscheinlich nicht ausreichen, um alle bestehenden Gehaltsunterschiede zu überwinden und den Beruf langfristig für Fachkräfte attraktiv zu halten.

 

Neuer Vertrag regelt Vergütung für Grippeschutzimpfungen in Apotheken ab Juli 2024

Ab dem 1. Juli 2024 tritt ein umfassend neu ausgearbeiteter Vertrag zur Vergütung von Grippeschutzimpfungen in Apotheken in Kraft. Dieser Vertrag folgt dem Beschluss der Schiedsstelle vom 22. April 2024, die angerufen wurde, nachdem der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der GKV-Spitzenverband über die Vergütungskonditionen für Grippeschutzimpfungen in Apotheken uneins waren. Die wichtigsten Änderungen und Regelungen des neuen Vertrages umfassen eine gestaffelte Vergütung für die Durchführung und Dokumentation von Impfungen sowie weitere spezifische Aufwandsentschädigungen.

Laut dem neuen Vertrag erhalten Apotheken für jede durchgeführte Grippeschutzimpfung bis zum 31. Dezember 2024 eine Vergütung von 10,00 Euro. Ab dem 1. Januar 2025 wird diese Vergütung auf 10,40 Euro pro Impfung erhöht. Neben dieser Basisvergütung wird eine zusätzliche Aufwandsentschädigung von 0,40 Euro pro Impfung für Verbrauchsmaterialien gewährt. Zur Deckung des Verwurfsrisikos wird in der Saison 2024/25 bis zum 31. März 2025 eine Pauschale von 1,00 Euro pro Impfung gezahlt. Ab dem 1. April 2025 sinkt diese Pauschale auf 0,30 Euro, was auf die Möglichkeit zurückzuführen ist, Impfstoffe aus Einzelpackungen zu beziehen und damit das Risiko des Verwurfs zu reduzieren.

Zusätzlich wird für jede Einzeldosis des Grippeimpfstoffs ein Betrag von 1,00 Euro für die Beschaffung sowie die gesetzliche Umsatzsteuer erstattet. Diese Regelung ermöglicht es den Apotheken, die Kosten für die Beschaffung der Impfstoffe angemessen abzudecken.

Der neue Vertrag sieht vor, dass ab der Impfsaison 2026/2027 die Vergütung in jährlichem Turnus neu verhandelt wird. Sollte keine Einigung erzielt werden, entscheidet erneut die Schiedsstelle. Die Möglichkeit zur Kündigung des Vertrages besteht für jeden Vertragspartner mit einer Frist von sechs Monaten zum 31. März, wobei die erste Kündigungsmöglichkeit zum 31. März 2024 bereits genutzt wurde. Dies könnte zur Notwendigkeit neuer Verhandlungen führen.

Zusätzlich zu diesen Änderungen stehen im Zuge der Apothekenreform weitere Verhandlungen an. Diese sollen unter anderem die Abrechnung und Vergütung von Impfungen mit Totimpfstoffen betreffen, die Apotheken künftig ebenfalls anbieten sollen. Die neuen Regelungen zielen darauf ab, den Apotheken eine transparente und faire Vergütung für ihre Leistungen zu gewährleisten und gleichzeitig die Impfstrategie in Deutschland zu optimieren.

Der neue Vertrag zur Vergütung von Grippeschutzimpfungen ist ein bedeutender Fortschritt für das Gesundheitssystem in Deutschland und stellt einen wichtigen Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen Apotheken und Krankenkassen dar. Die gestaffelte Erhöhung der Vergütung und die detaillierte Regelung der Aufwandsentschädigungen schaffen eine solide Grundlage für die Durchführung von Impfungen in Apotheken. Besonders hervorzuheben ist die Anpassung der Verwurfspauschale, die durch die Möglichkeit des Bezugs von Einzelpackungen der Impfstoffe ermöglicht wird. Dies zeigt ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit seitens der Vertragspartner und trägt dazu bei, die Wirtschaftlichkeit der Impfungen zu verbessern.

Die regelmäßige Neubewertung der Vergütung ab 2026/2027 bietet zudem die Möglichkeit, auf zukünftige Entwicklungen und Veränderungen im Impfstoffmarkt zu reagieren. Insgesamt wird durch den neuen Vertrag ein transparenter und gerechter Rahmen geschaffen, der sowohl den Anforderungen der Apotheken als auch den Bedürfnissen der Patienten Rechnung trägt. Die bevorstehenden Verhandlungen im Rahmen der Apothekenreform, die auch die Vergütung für andere Impfungen betreffen werden, könnten weitere Verbesserungen bringen und die Rolle der Apotheken im Gesundheitssystem weiter stärken.

 

Lauterbachs Plan zur Rettung der Landapotheken: Telepharmazie und Rotation von PTA und Apothekern

In einer aktuellen Episode des Formats „Sprechstunde“ auf Instagram hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf eine Nutzerfrage zu den Maßnahmen für Apotheken geantwortet. Der Minister missinterpretierte die Frage und erläuterte seine Vision für die Zukunft der Zweigapotheken auf dem Land. Lauterbach wies auf den bestehenden Fachkräftemangel in der Apothekerschaft hin und erkannte die Notwendigkeit an, die Bezahlung von Apotheker zu verbessern. Er betonte jedoch, dass eine bloße Erhöhung der Gehälter nicht ausreiche, um das Problem vollständig zu lösen.

Laut Lauterbach ist die Etablierung der Telepharmazie entscheidend, um das Apothekensterben auf dem Land zu verhindern. Er schlug vor, dass in ländlichen Zweigapotheken eine Rotation zwischen pharmazeutisch-technischen Assistentinnen (PTA) und Apotheker eingeführt wird. PTAs könnten vor Ort die Arzneimittelabgabe übernehmen, während Apotheker, die nicht physisch anwesend sind, über Telepharmazie bei Fragen zugeschaltet werden. Lauterbach sieht dieses Modell als Lösung, um den Versandhandel zu verhindern und eine kontinuierliche Vor-Ort-Versorgung sicherzustellen. Er verwies auf positive Erfahrungen aus anderen Ländern mit ähnlichen Konzepten.

Die von Karl Lauterbach vorgeschlagene Lösung zur Rettung der ländlichen Apotheken durch Telepharmazie und die Rotation von PTA und Apotheker zeigt innovative Ansätze, um den drohenden Mangel an Apotheken auf dem Land zu bekämpfen. Die Idee, die Fachkräfte gezielt einzusetzen und moderne Kommunikationstechnologien zu nutzen, könnte einen entscheidenden Beitrag zur Sicherstellung der Arzneimittelversorgung leisten. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie schnell und effizient diese Maßnahmen umgesetzt werden und ob sie tatsächlich die erhofften Ergebnisse bringen.

 

 

Kanadische Forscher entwickeln sublinguale Insulin-Formulierung für präklinische Tests

Kanadische Forscher haben einen bedeutenden Fortschritt in der Diabetesbehandlung erzielt: Sie haben eine neue Formulierung entwickelt, die eine sublinguale Verabreichung von Insulin ermöglicht. In präklinischen Studien an Mäusen erwies sich diese Methode als ebenso effektiv wie die traditionelle subkutane Insulin-Injektion.

Die innovative Formulierung nutzt Protamin, ein Peptid, das die Zellmembranen durchlässiger macht und so die Aufnahme des Insulins durch die Mundschleimhaut erleichtert. Insulin, das normalerweise nur langsam in Zellen eindringt, kann durch diese Methode schneller und effizienter aufgenommen werden. Neben Insulin konnten auch andere therapeutische Moleküle wie das Antidiabetikum Semaglutid und große Proteine wie IgG-Antikörper erfolgreich sublingual verabreicht werden.

Diese neue Methode könnte nicht nur die Verabreichung von Insulin revolutionieren, sondern auch die Therapie für Millionen von Diabetikern erleichtern. Wenn sich die positiven Ergebnisse in klinischen Studien am Menschen bestätigen, könnte dies zu einer deutlich höheren Akzeptanz und besseren Compliance der Patienten führen.

Die Entwicklung einer sublingualen Insulin-Formulierung stellt einen bemerkenswerten Fortschritt in der Diabetesbehandlung dar. Wenn sich diese Methode in klinischen Studien bewährt, könnte sie die Lebensqualität von Millionen Diabetikern erheblich verbessern, indem sie eine schmerzarme und praktische Alternative zur Injektion bietet.

 

RSV-Immunisierung für Säuglinge: Bundesregierung übernimmt Kosten für lebenswichtigen Schutz

Die Bundesregierung plant, einen umfassenden Schutz gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) für Neugeborene und Säuglinge auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen einzuführen. Dies geht aus einem Verordnungsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums hervor, der auf einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) basiert. Der vorgeschlagene Schutz soll durch den Antikörper-Wirkstoff Nirsevimab (Beyfortus®) erfolgen und alle Säuglinge bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres abdecken, unabhängig von individuellen Risikofaktoren.

RSV ist die häufigste Ursache für Erkrankungen der unteren Atemwege bei Säuglingen und Kindern. Jährlich müssen laut Robert-Koch-Institut (RKI) etwa 25.000 Säuglinge wegen schwerer RSV-Infektionen stationär behandelt werden, während 200.000 weitere ambulant behandelt werden. Das Virus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen und zeigt sich bei Kindern zunächst durch eine laufende Nase und Appetitlosigkeit, gefolgt von Husten, Niesen und häufigem Fieber. In schweren Fällen können Bronchitis und Lungenentzündung auftreten, die eine künstliche Beatmung erfordern können.

Das Bundesgesundheitsministerium betont, dass der umfassende Schutz für gesetzlich Versicherte darauf abzielt, schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle zu verhindern sowie Engpässe und Überlastungen in Kinderarztpraxen und Kliniken zu vermeiden. Diese Engpässe hatten in der Vergangenheit während RSV-Wellen zu erheblichen Herausforderungen im Gesundheitssystem geführt.

Die Einführung der RSV-Immunisierung auf Kassenkosten wird als wichtiger Schritt angesehen, um die Gesundheit von Säuglingen zu schützen und das Gesundheitssystem insgesamt zu entlasten. Experten begrüßen den Vorstoß und sehen darin einen wichtigen Beitrag zur Prävention schwerer Atemwegserkrankungen bei den jüngsten und verletzlichsten Mitgliedern der Gesellschaft.

Die geplante Einführung eines umfassenden RSV-Schutzes für Säuglinge auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen ist ein bedeutender Fortschritt im Kampf gegen schwere Atemwegserkrankungen bei Neugeborenen. Dieser Schritt zeigt, dass die Bundesregierung die gesundheitlichen Herausforderungen ernst nimmt und proaktiv Maßnahmen ergreift, um sowohl die individuelle Gesundheit der Kinder als auch das Gesundheitssystem insgesamt zu stärken. Die Entscheidung, den Antikörper-Wirkstoff Nirsevimab allen Säuglingen zugänglich zu machen, unabhängig von Risikofaktoren, ist ein wichtiger und notwendiger Schritt, um die Kleinsten in unserer Gesellschaft zu schützen.

 

Nicht neutralisierende Antikörper gegen SARS-CoV-2 zeigen unerwartete Schutzwirkung

Lund, Schweden - Neue Forschungsergebnisse werfen ein überraschendes Licht auf die Rolle nicht neutralisierender Antikörper im Schutz gegen SARS-CoV-2. Eine kürzlich in der Fachzeitschrift "Trends in Immunology" veröffentlichte Studie von Dr. Arman Izadi und Professor Dr. Pontus Nordenfelt von der Universität Lund zeigt, dass diese Antikörper trotz ihrer Unfähigkeit, das Virus direkt zu neutralisieren, eine bedeutende Schutzwirkung entfalten können.

Im Gegensatz zu neutralisierenden Antikörpern, die durch Bindung an die Rezeptorbindedomäne (RBD) des Virus verhindern, dass SARS-CoV-2 in Wirtszellen eindringt, binden nicht neutralisierende Antikörper an besser konservierte Epitope. Diese Bindung macht sie weniger anfällig für Mutationen und ermöglicht ihnen, das Immunsystem durch Fc-vermittelte Funktionen wie Komplementaktivierung (ADCA), Phagozytose (ADCP) und antikörperabhängige zelluläre Zytotoxizität (ADCC) zu unterstützen.

Zu Beginn der Pandemie gab es Bedenken, dass Antikörper mit geringem Neutralisierungspotenzial die Schwere der durch SARS-CoV-2 verursachten Krankheit sogar verstärken könnten, wie es bei SARS-CoV-1 und dem Dengue-Virus der Fall war. Diese Befürchtungen basierten auf der Möglichkeit einer antikörperabhängigen Verstärkung der Erkrankung. Neue Studien zeigen jedoch, dass schwere COVID-19-Fälle mit einem spezifischen Glykosylierungsmuster der IgG-Antikörper verbunden sind, das eine erhöhte ADCC und eine starke proinflammatorische Zytokinproduktion induzieren kann.

Aktuelle Forschungsergebnisse belegen, dass nicht neutralisierende Fc-Effektor-Funktionen sowohl zum Schutz vor als auch zur Pathogenese von SARS-CoV-2-Infektionen beitragen. Dies ist nicht überraschend, da ähnliche Funktionen auch bei anderen viralen Erregern wie HIV-1, SARS-CoV-1, Ebola und Influenza beobachtet wurden.

In humanisierten Mausmodellen von SARS-CoV-2 zeigen mehrere monoklonale Antikörper (mAb), dass sie Schutz durch ADCP und ADCC bieten, ohne den Schweregrad der Erkrankung zu verschlechtern. Diese Antikörper zielen auf evolutionär stabile Epitope und verstärken die Immunantwort.

Die Forscher betonen, dass der Nutzen nicht neutralisierender Antikörper durch Fortschritte in der Fc-Engineering-Technik, Subklassenwechsel und die Entwicklung bispezifischer Antikörper maximiert werden könnte. Eine gründliche Bewertung und Standardisierung von Antikörperfunktionen und Entwicklungsstrategien ist entscheidend, um diese therapeutischen Kandidaten zu optimieren.

Nicht neutralisierende Antikörper könnten somit einen breiten und dauerhaften Schutz gegen sich entwickelnde SARS-CoV-2-Varianten bieten. Ihre umfassende Erforschung und Weiterentwicklung könnte entscheidend sein, um effektive und robuste Behandlungsstrategien gegen COVID-19 zu etablieren.

Die Bedeutung nicht neutralisierender Antikörper im Kampf gegen COVID-19 zeigt einmal mehr, dass die Wissenschaft sich ständig weiterentwickelt und alte Annahmen immer wieder hinterfragt werden müssen. Zu Beginn der Pandemie lag der Fokus verständlicherweise auf den neutralisierenden Antikörpern, da diese das Virus direkt daran hindern, Zellen zu infizieren. Doch wie sich nun zeigt, besitzen auch die nicht neutralisierenden Antikörper ein erhebliches Potenzial, das Immunsystem im Kampf gegen SARS-CoV-2 zu unterstützen.

Es ist ein faszinierendes Beispiel dafür, wie komplex und vielschichtig die Immunantwort auf virale Infektionen sein kann. Die Fähigkeit nicht neutralisierender Antikörper, an konservierte Epitope zu binden und über Fc-vermittelte Mechanismen Schutz zu bieten, könnte sich als entscheidend im Wettlauf gegen neue Virusvarianten erweisen. Diese Antikörper bieten eine Art Backup-System, das die Lücken füllt, die neutralisierende Antikörper hinterlassen könnten, insbesondere wenn das Virus mutiert.

Die bisherigen Bedenken, dass solche Antikörper die Krankheit verschlimmern könnten, haben sich glücklicherweise nicht bestätigt. Im Gegenteil, die Forschung zeigt, dass sie eine wertvolle Ergänzung im Arsenal gegen COVID-19 sind. Dies verdeutlicht auch die Notwendigkeit einer diversifizierten Strategie in der Antikörperforschung und -entwicklung.

Zukünftige Therapien könnten durch die gezielte Optimierung der Fc-Funktionen und die Entwicklung neuer Antikörperarten weiter verbessert werden. Dies erfordert jedoch eine rigorose wissenschaftliche Bewertung und eine enge Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und Pharmaunternehmen.

Letztlich zeigt dieser Fortschritt, dass in der Medizin kein Stein auf dem anderen bleibt und kontinuierliche Forschung und Innovation entscheidend sind, um der sich ständig verändernden Bedrohung durch Viren wirksam zu begegnen.

 

Taylor Swifts Ehrlichkeit beeinflusst Fans: Studie zeigt positive Effekte auf Körperbild und Diätkultur

Taylor Swifts musikalische Botschaften haben nach einer neuen Studie aus den USA die Einstellung ihrer Fans zu Themen wie Körperbild und Diätkultur positiv beeinflusst. Die Untersuchung, durchgeführt von Wissenschaftlerinnen der University of Vermont, analysierte über 200 TikTok- und Reddit-Posts der Pop-Ikone sowie etwa 8300 dazugehörige Online-Kommentare. Die Ergebnisse zeigen, dass Swifts offene Gespräche über ihre eigenen Essstörungen die Perspektiven ihrer Anhänger auf Essverhalten und Körperwahrnehmung verändert haben.

Die Studie verdeutlicht die potenzielle Macht von Prominenten, während sie gleichzeitig die Grenzen dieses Einflusses aufzeigt. Swifts Beiträge stärkten die parasoziale Beziehung zwischen ihr und ihren Fans, den sogenannten "Swifties". Diese einseitige Beziehung entsteht, weil der Star als attraktiv, sympathisch oder vertrauenswürdig wahrgenommen wird oder weil sich Fans aufgrund von Ähnlichkeiten mit ihm identifizieren können. Häufige Anspielungen in ihren Posts verstärken laut der Studie das Gefühl ihrer Fans, sie zu kennen und zu verstehen.

Besonders Swifts Ehrlichkeit über ihre Probleme, offenbart in ihrem Dokumentarfilm "Miss Americana" und in Songtexten wie "You’re on Your Own, Kid", wurde von den Fans als hilfreich empfunden. Die Reaktionen auf das Musikvideo zu "Anti-Hero" zeigten jedoch auch die Grenzen ihres Einflusses. Eine umstrittene Szene, in der eine Waage das Wort „Fett“ anzeigte, sorgte für Kontroversen und wurde später abgeändert. Während Swifts Anhänger sie in ihrem persönlichen Kampf unterstützten, gelang es nicht, ein breiteres gesellschaftliches Bewusstsein für das Stigma „fett“ zu schaffen.

Die Studienautorinnen betonen, dass Swifts Stimme und ihre Musik starke Kräfte sind, um die psychische Gesundheit ihrer Fans zu beeinflussen. Viele Anhänger betrachten sie als Vorbild für ihre eigene Genesung von Essstörungen und nutzen ihre Kunst als Inspiration. Die Forscherinnen hoffen, dass dieses Beispiel andere Prominente ermutigt, ihren Einfluss auf die Gesellschaft positiv zu nutzen.

Taylor Swift hat es geschafft, durch ihre Musik und Offenheit vielen ihrer Fans in schwierigen Zeiten eine wichtige Stütze zu sein. Ihre Ehrlichkeit über persönliche Kämpfe mit Essstörungen ist ein kraftvolles Beispiel dafür, wie Prominente ihre Plattform nutzen können, um positive Veränderungen zu bewirken. Swifts Einfluss zeigt, dass Musik und öffentliche Personen eine bedeutende Rolle bei der Förderung der psychischen Gesundheit spielen können.

Allerdings verdeutlicht die Kontroverse um das "Anti-Hero"-Musikvideo auch die Grenzen dieses Einflusses. Es ist nicht einfach, tief verwurzelte gesellschaftliche Stigmata zu verändern. Swifts Erfahrung zeigt, dass individuelle Unterstützung zwar wichtig ist, aber breitere soziale Veränderungen mehr erfordern als die Bemühungen eines Einzelnen.

Die Studie unterstreicht dennoch die wichtige Rolle von Prominenten in der modernen Gesellschaft. Wenn mehr Stars ihren Einfluss ähnlich wie Taylor Swift nutzen, könnte dies ein Schritt in Richtung einer offeneren und verständnisvolleren Welt sein. Die Herausforderung bleibt, diesen Einfluss so zu gestalten, dass er nicht nur individuell, sondern auch gesellschaftlich transformative Wirkung entfaltet.

 

Traumasensible Geburtshilfe: Wege zu einem positiven Geburtserlebnis für alle Mütter

Traumatische Geburtserlebnisse sind kein seltenes Phänomen. Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) betont die Bedeutung einer traumasensiblen Geburtshilfe, um seelischen Narben vorzubeugen. Professor Dr. Kerstin Weidner, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik der TU Dresden, erläutert, dass rund 12 Prozent der Frauen nach der Geburt an posttraumatischen Stresssymptomen leiden, fünf Prozent entwickeln sogar eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Diese ist gekennzeichnet durch anhaltendes Bedrohungsempfinden, wiederholtes gedankliches Durchleben des Traumas und das Vermeiden möglicher Trigger-Situationen.

Ein Geburtstrauma kann auch die Mutter-Kind-Beziehung negativ beeinflussen. Betroffene Mütter haben häufig Schwierigkeiten, eine stabile Bindung zu ihrem Kind aufzubauen, und ziehen sich möglicherweise zurück. Dies führt oft zu Selbstvorwürfen und zusätzlicher Belastung. Zu den Symptomen zählen depressive Verstimmungen und ein anhaltendes Gefühl der Bedrohung.

Die DGPM betont die Notwendigkeit einer respektvollen und einfühlsamen Kommunikation seitens des Geburtshilfeteams sowie die Einbindung der werdenden Mutter in Entscheidungen. Transparente Kommunikation aller Behandlungsschritte und die Respektierung von Grenzen sind essenziell, um traumatischen Erlebnissen vorzubeugen. Harte Anweisungen wie „Lassen Sie locker!“ oder „Machen Sie die Beine breit!“ sollten vermieden werden, da sie an Tätersprache erinnern und als unempathisch wahrgenommen werden können.

Frauen, die bereits traumatisierende Geburtserfahrungen oder Gewalt erlebt haben, benötigen eine besonders sensible Betreuung. Individuelle Triggerfaktoren und allgemeine Risikofaktoren sollten bekannt sein, um Frauen mit erhöhtem Risiko frühzeitig zu identifizieren. Professor Weidner empfiehlt, während der Schwangerschaftsvorsorge gezielt nach Vortraumatisierungen zu fragen. Betroffene Frauen sollten ermutigt werden, persönliche Gewalterfahrungen frühzeitig zu thematisieren.

Nach der Geburt sollte die Mutter innerhalb von 72 Stunden in einem empathischen Gespräch gefragt werden, wie sie die Geburt erlebt hat. Ein offenes Gespräch, Psychoedukation und Selbsthilfematerialien können helfen, PTBS oder Depressionen zu verhindern und die Mutter-Kind-Bindung zu stärken. Frauen mit Symptomen oder einem ausgeprägten Risikoprofil sollten frühzeitig an entsprechende Hilfsstellen weitergeleitet werden. Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Mütter die erste Zeit mit ihrem Kind unbeschwert genießen können.

Die Geburt eines Kindes sollte ein freudiges Ereignis sein. Doch für viele Frauen wird sie zum traumatischen Erlebnis. Es ist höchste Zeit, dass die traumasensible Geburtshilfe in allen Kreißsälen zur Norm wird. Die Zahlen sind alarmierend: Zwölf Prozent der Frauen leiden nach der Geburt an posttraumatischen Stresssymptomen, und fünf Prozent entwickeln eine PTBS. Diese Frauen kämpfen nicht nur mit ihren eigenen Ängsten und Erinnerungen, sondern auch mit den Auswirkungen auf ihre Beziehung zu ihrem Kind.

Die Ursachen für Geburtstraumata sind vielfältig, doch oft sind es mangelnde Kommunikation und fehlende Empathie seitens des medizinischen Personals, die das Trauma auslösen oder verstärken. Jede Frau verdient es, in dieser Ausnahmesituation respektvoll und einfühlsam behandelt zu werden. Transparenz und das Respektieren von Grenzen sollten keine Ausnahmen, sondern die Regel sein. Die traumasensible Geburtshilfe bietet klare Richtlinien, die sich leicht umsetzen lassen, wenn genügend geschulte Fachkräfte ohne Zeitdruck arbeiten können.

Besonders betroffen sind Frauen, die bereits vor der Geburt traumatisierende Erfahrungen gemacht haben. Sie benötigen eine besonders sensible Betreuung, die auf ihre individuellen Bedürfnisse eingeht. Es ist unerlässlich, diese Frauen frühzeitig zu identifizieren und entsprechend zu unterstützen. Dabei spielt die Kommunikation eine Schlüsselrolle. Offene Gespräche und gezielte Nachfragen während der Schwangerschaftsvorsorge können viel bewirken.

Die Verantwortung liegt bei uns allen – bei den medizinischen Fachkräften, bei den Institutionen, die für Ausbildung und Ressourcen sorgen, und bei der Gesellschaft, die ein Umfeld schafft, in dem jede Frau eine respektvolle und sichere Geburt erleben kann. Die erste Zeit mit einem Neugeborenen sollte von Freude und Liebe geprägt sein, nicht von Angst und Trauma. Es ist an der Zeit, dass wir uns für eine traumasensible Geburtshilfe einsetzen und so dazu beitragen, dass jede Geburt ein positives Erlebnis wird.

 

Apothekeninterventionen senken Blutdruck am effektivsten

Eine kürzlich veröffentlichte Metaanalyse zeigt, dass regelmäßige Blutdruckkontrollen durch Apotheken zu den effektivsten Maßnahmen zur Senkung des Blutdrucks bei Hypertonie-Patienten gehören. Diese Untersuchung, durchgeführt von US-Epidemiologen und veröffentlicht im Fachjournal „Circulation: Cardiovascular Quality and Outcomes“, wertete Daten von 90.474 Patienten aus hundert wissenschaftlichen Artikeln aus. Dabei stellte sich heraus, dass Interventionen durch Apotheker den systolischen Blutdruck um durchschnittlich 7,3 mmHg und den diastolischen Blutdruck um 3,9 mmHg senkten.

Im Vergleich dazu erzielten Community Health Workers eine Senkung von 7,1 mmHg (systolisch) und 3,7 mmHg (diastolisch), während Gesundheitscoaches eine Reduktion des systolischen Blutdrucks um 5,2 mmHg erreichten. Interventionen durch gemischte Teams führten zu einer Senkung um 4,2 mmHg (systolisch), Pflegekräfte verzeichneten eine Reduktion um 3,0 mmHg und Allgemeinmediziner um 2,4 mmHg.

Die leitende Autorin der Studie, Dr. Katherine Mills von der Tulane University School of Public Health and Tropical Medicine in New Orleans, USA, betont, dass die Behandlung des Blutdrucks oft mehr Zeit erfordert, als bei einem Hausarztbesuch zur Verfügung steht. Apotheker seien aufgrund ihrer Kenntnis der Behandlungsrichtlinien und ihrer Vertrautheit mit den Medikamenten und der Patientenadhärenz besonders gut geeignet, die Therapie von Bluthochdruckpatienten zu optimieren.

In einem begleitenden Editorial erläutern Professor Dr. Ross Tsuyuki von der Universität von Alberta, Kanada, und Dr. Florian Rader vom Cedars-Sinai Medical Center, Los Angeles, USA, die Gründe für den Erfolg der Apothekeninterventionen. Apotheker folgen den Behandlungsrichtlinien gewissenhaft und haben oft mehr Zeit, sich um die Bedürfnisse der Patienten zu kümmern. Sie können auch Medikationsanpassungen vornehmen, was in einigen Regionen bereits erlaubt ist.

Trotz der nachgewiesenen Effektivität stoßen diese Maßnahmen jedoch auf Hindernisse. Revierkämpfe zwischen Hausärzten und Apothekern sowie regulatorische Hürden erschweren die unabhängige Verordnung von blutdrucksenkenden Medikamenten durch Apotheker in vielen Ländern. Zudem müssen Apotheker entsprechend ausgebildet und vergütet werden, um diese Aufgaben effektiv zu übernehmen.

Die Autoren der Studie fordern, dass angesichts der globalen Belastung durch Bluthochdruck regulatorische Hürden überwunden und Apotheken besser in die Versorgung eingebunden werden sollten. Eine faire Vergütung der Apotheker könne langfristig erhebliche Kosteneinsparungen und eine Verbesserung der Patientenversorgung bewirken.

Die Ergebnisse dieser Metaanalyse sind ein bedeutender Schritt nach vorne im Kampf gegen Bluthochdruck. Sie unterstreichen die wichtige Rolle, die Apotheker im Gesundheitswesen spielen können. Apotheker verfügen nicht nur über das Fachwissen zur Medikation, sondern auch über die Zeit und die Ressourcen, um sich intensiv mit den Patienten auseinanderzusetzen. Diese Kombination macht sie zu idealen Partnern in der Behandlung von Hypertonie.

Jedoch wird das volle Potenzial dieser Erkenntnisse erst dann ausgeschöpft, wenn die bestehenden Hindernisse beseitigt werden. Revierkämpfe und regulatorische Beschränkungen dürfen nicht länger im Weg stehen. Die Gesundheitsbehörden weltweit sind gefordert, die Ausbildung und Vergütung von Apothekern anzupassen und ihre Rolle in der Primärversorgung zu stärken.

Die Studie zeigt auch, dass ein kooperatives Modell, bei dem verschiedene Gesundheitsberufe zusammenarbeiten, große Vorteile für die Patienten bringen kann. Es ist an der Zeit, traditionelle Hierarchien im Gesundheitswesen zu überdenken und neue, effektivere Wege der Patientenversorgung zu gehen. Patienten mit Bluthochdruck verdienen die bestmögliche Betreuung – und die Daten sprechen eine klare Sprache: Apotheker können und sollten ein wesentlicher Teil dieser Lösung sein.

 

Sommer, Sonne und Scheidenpilz: So schützen Sie Ihr vaginales Wohlbefinden

Im Sommer werden viele Frauen mit Herausforderungen konfrontiert, die das vaginale Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen können. Vermehrte Outdoor-Aktivitäten, Schwitzen sowie Chlor- und Salzwasserkontakt tragen dazu bei, dass das Risiko für vaginale Infektionen steigt. Insbesondere das Eindringen von Chlorwasser in die Vagina kann die schützenden Milchsäurebakterien verdrängen und so Dysbiosen, Mykosen und Harnwegsinfektionen begünstigen.

Die Vagina ist natürlicherweise von Laktobazillen besiedelt, die Milchsäure produzieren und den pH-Wert zwischen 3,8 und 4,5 halten. Diese saure Umgebung verhindert das Wachstum pathogener Keime. Hefepilze des Typs Candida gehören ebenfalls zur natürlichen Scheidenflora, sind jedoch normalerweise nur in geringen Mengen vorhanden. Bei einer Vaginalmykose gewinnt Candida albicans die Oberhand, was zu starkem Juckreiz führt. Weitere Symptome können weiß-gelblicher, flockiger und geruchloser Ausfluss sein.

Professor Dr. Werner Mendling vom Deutschen Zentrum für Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe betont, dass es ein Mythos ist, sich einen Scheidenpilz im Schwimmbad oder auf fremden Toiletten einzufangen. »Im Chlorwasser können Pilze nicht überleben«, erklärt Mendling. Toilettenbrillen bieten ebenfalls keine guten Überlebensbedingungen für Pilze. Allerdings kann das Chlorwasser im Pool die vaginale Mikrobiota schwächen und somit die Vermehrung vorhandener Pilze begünstigen.

Falsche oder übertriebene Intimhygiene kann ebenfalls das vaginale Gleichgewicht stören, indem sie die nützlichen Laktobazillen wegspült. Vaginaltherapeutika mit Milchsäure oder Lactobacillus-Kulturen, wie Kadeflora® Milchsäurekur oder Vagisan® Probioflora Hartkapseln, können das vaginale Ökosystem wieder aufbauen und sind auch bei häufigen Harnwegsinfektionen hilfreich. Auch oral einzunehmende Probiotika wie Kadeflora® Milchsäurebakterien mit Biotin sind im Handel erhältlich.

Laut Dr. Mendling sind bis zu 70 Prozent aller Eigendiagnosen von Vaginalmykosen falsch, weshalb eine Beratung in der Apotheke wichtig ist. Andere Infektionen wie Chlamydien, Herpesviren oder hormonell bedingte Scheidentrockenheit können ebenfalls ähnliche Symptome hervorrufen. Bei häufigen oder erstmaligen Beschwerden sollten Frauen einen Arzt aufsuchen. Eine chronisch-rezidivierende Vulvovaginalcandidose liegt vor, wenn Frauen drei bis vier Episoden pro Jahr haben.

Zur Behandlung von Vaginalmykosen stehen verschiedene Präparate zur Verfügung. Der weltweit bewährte Wirkstoff Clotrimazol wirkt gezielt gegen Candida albicans. Auch Imidazole wie Fenticonazol und Polyene wie Nystatin sind wirksam. Bei chronisch rezidivierenden Candidosen wird primär oral mit Fluconazol behandelt, was mindestens sechs Monate dauert.

Apothekencoach Kirsten Hien empfiehlt eine kombinierte Behandlung von Vagina und Vulva mit Vaginaltabletten oder -ovula sowie Vaginalcreme. Die Vaginaltabletten sollten abends vor dem Schlafengehen eingeführt werden, die Creme wird dreimal täglich auf Vulva, Damm und Analregion aufgetragen. Vaginaltherapeutika eignen sich in der Regel nicht zur Anwendung während der Menstruation und sollten mindestens 48 Stunden Abstand zu Latexkondomen halten. Schwangere sollten Applikatoren nicht verwenden, da die Gefahr besteht, den Applikator zu weit einzuführen.

Die Sommermonate bringen nicht nur Sonnenschein und Spaß im Freien, sondern auch Herausforderungen für das vaginale Wohlbefinden vieler Frauen. Es ist alarmierend, wie oft falsche Vorstellungen und Mythen über Vaginalmykosen verbreitet werden. Der Glaube, dass Schwimmbäder oder fremde Toiletten Hauptquellen für Infektionen sind, hält sich hartnäckig, obwohl Experten wie Professor Dr. Werner Mendling eindeutig klarstellen, dass dies nicht der Fall ist.

Ein besonders wichtiges Thema ist die richtige Intimhygiene. Viele Frauen glauben, dass häufiges Waschen und die Verwendung spezieller Hygieneprodukte notwendig sind, um Infektionen vorzubeugen. Doch das Gegenteil ist oft der Fall: Übertriebene Intimhygiene kann das natürliche Gleichgewicht der Scheidenflora stören und die nützlichen Laktobazillen wegspülen. Die Folge sind oft genau die Infektionen, die sie vermeiden wollten.

Vaginalmykosen sind behandelbar, und es gibt eine Vielzahl von wirksamen Medikamenten auf dem Markt. Dennoch zeigt sich, dass viele Frauen nicht ausreichend über die richtige Anwendung und Dauer der Behandlung informiert sind. Die Beratung durch Apothekenpersonal und der Gang zum Arzt bei unklaren oder wiederkehrenden Beschwerden sind daher unerlässlich.

Es ist ermutigend zu sehen, dass die medizinische Forschung und die Verfügbarkeit von Probiotika und anderen Therapeutika Fortschritte machen. Diese können nicht nur akute Infektionen behandeln, sondern auch das vaginale Ökosystem langfristig unterstützen. Doch am wichtigsten bleibt die Aufklärung und das Bewusstsein für die richtige Intimhygiene und den Umgang mit vaginale Beschwerden. Nur so können Mythen ausgeräumt und das Wohlbefinden vieler Frauen nachhaltig verbessert werden.

Von Engin Günder, Fachjournalist

 

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